Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
— Mahler

Die Leidenschaft zu den Pferden begann bei Philipp Hess bereits in dem Alter von zwei Jahren, als ihn sein Vater Christoph Hess das erste Mal auf ein Pferd setzte.
Der Umgang mit Pferden hat bei der Familie Hess Tradition.
 
Die Großeltern Ilse und Ulrich Diebig, die nach dem 2. Weltkrieg aus Westpreußen geflüchtet sind, legten 1950 mit dem Kauf des Gehöfts Bettenrode den Grundstein.

Christoph Hess, selbst jahrelang im Turniersport aktiv, machte sein Hobby zum Beruf. Seit 1978 arbeitet er bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ( FN ). Er wird seine Tätigkeit im April 2016 beenden. Seine über viele Jahre gesammelten Erfahrungen gibt er in von ihm verfassten Büchern und Fachaufsätzen ebenso weiter, wie in Seminaren und Lehrgängen im In- und Ausland.
Seine Frau Ilse Hess, geb. Diebig, war fast 40 Jahre Grundschullehrerin und unterrichtete im Rahmen des Sportförderunterrichtes Schulkinder im Reiten.

Ihre beiden anderen Kinder, Christian und Friederike, konnten ihre Leidenschaft zum Beruf machen. Christian Hess betreibt seit 2012 einen eigenen Ausbildungs- und Turnierstall. Er reitet erfolgreich auf nationalen und internationalen Springturnieren bis zur schweren Klasse. Friederike hat in Göttingen an der PFH Betriebswirtschaft studiert und das Studium mit einem Master beendet. Nach erfolgreicher Ausbildung zur Pferdewirtin mit dem Schwerpunkt klassische Reitausbildung bei ihrem Bruder Christian in Schleswig-Holstein, ist sie nun beim Westfälischen Pferdestammbuch für den Beritt und die Vermarktung zuständig.